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Heimat im Ruhrgebiet

Zum 6. Mal lobte das Forum Geschichtskultur an Ruhr und Emscher den Geschichtswettbewerb zum Ruhrgebiet aus. Unter dem Titel WAR WAS? Heimat im Ruhrgebiet – Erinnerungsorte und Gedächtnisräume lief die Ausschreibung vom 24. Mai bis zum 31. Dezember 2013.
Der Wettbewerb schenkt kleinen wie großen Werken gleichermaßen Beachtung und lenkt die Aufmerksamkeit auf die Beschäftigung mit Ruhrgebietsgeschichte. Er fördert den gegenseitigen Austausch der regionalen Geschichtskultur und ist so einzigartig in seiner Art. Er wird seit 1991 mit finanzieller Unterstützung verschiedener Institutionen durchgeführt.
Beteiligen konnten sich alle, die sich für die Geschichte des Ruhrgebiets interessieren, sei es hauptberuflich oder ehrenamtlich. Der Wettbewerb richtete sich auch an Schülerinnen und Schüler aller Jahrgangsstufen und Schultypen. Für sie werden eigene Preise ausgelobt.

Preisverleihung des 6. Geschichtswettbewerbs im Hans-Sachs-Haus

Frau Sylvia Eggers mit ihrer Mutter aus Marl mit ihrer Urkunde nach der Preisverleihung. Gemeinsam hatten sie die Erinnerungen der Mutter aufgeschrieben.

 

Am Freitag, den 27. Juni 2014, wurden im festlich geschmückten Hans-Sachs-Haus in Gelsenkirchen die Preise des 6. Geschichtswettbewerbs verliehen. 550 Gäste waren erschienen, als die Preise in 13 Kategorien an 85 Projekte, Einzelpersonen und Institutionen überreicht wurden: Von der Geschichtsredaktion des WDR, Studio Dortmund, mit seinem "Zeitzeichen" über Museen, Universitätsseminare, Volkshochschulen, Heimatvereine bis hin zu Einzelpersonen, die die Jury mit ihren extra für den Wettbewerb aufgeschriebenen Erinnerungen zu überzeugen wussten.

 

Die Direktorin des Regionalverbandes Ruhr, Frau Karola Geiß-Netthöfel, ließ es sich nicht nehmen, hochstpersönlich die Schulprojekte auszuzeichnen.

 

Fotografische Impressionen von der Preisverleihung finden sich hier.

 

Einen Pressetext finden Sie hier.

 

 

Heimatforschung_5

"Das Wort „Heimat“ ist aus der Zeit gefallen, es ist politische Folklore. Heute will doch jeder ein Weltbürger sein. „Heimat“, das klingt nach Heidi und Peter, nach Festnetztelefon und Plattenspieler, nach Geranien vor dem Fenster und halben Gardinen dahinter – also völlig uncool. Der Begriff „Heimat“ gehört abgeschafft, so wie das Wort „Herr Wachtmeister“ einfach aus dem Sprachgebrauch verschwunden ist. Aber was passiert mit diesem Gefühl, das es unbestreitbar gibt, auch bei mir?"

M. Walid Nakschbandi: Eine Heimat ist nicht genug (FAS, Nr. 52)

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Thema

WAR WAS? Heimat im Ruhrgebiet – Erinnerungsorte und Gedächtnisräume. Das Thema des Wettbewerb ist bewusst offen gehalten … >> mehr

Preise

Die gesamte Preissumme beträgt 30.000 Euro und wird auf verschiedene Gruppen verteilt. >> mehr

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